Oktober im besetzten Palästina

Seit Wochen kommt es zu schweren Zusammenstößen und Siedlerübergriffen, Verhaftungswellen und Häuserzerstörungen besonders in Ost-Jerusalem, aber auch der restlichen Westbank. Nachfolgend dokumentieren wir die Ereignisse:

Bis heute: Anhaltende Zusammenstöße im gesamten Ost-Jerusalem (Silwan, Ras al Amud, Beit Hanina, Shu‘fat, Salah al-Din-Straße und andere Stadtteile)

  1. Oktober: Israel schließt den Zugang zur Al-Aqsa-Moschee “bis auf weiteres”. (Y-Net)
  2. Oktober:  Besatzungsruppen nehmen fünf Palästinenser in Salfit, einen Palästinenser in Jenin und einen in der Nähe von Ramallah fest.
  3. Oktober: Der rechtsgerichtete Rabbi Yehuda Glick wurde erschossen, nachdem er an einer Konferenz zur Wiedererrichtung des jüdischen Tempels auf dem Gelände der Al-Aqsa-Moschee mit Verbindung zur Jerusalemer Altstadt, die seit 1967 von Israel besetzt ist, teilgenommen hatte. (Guardian)
  4. Oktober: Ein Siedler überfährt mit seinem Auto den 13-jährigen Jungen Ibrahim Odeh in der Nähe von Nablus und verletzt ihn schwer. (Maan)
  5. Oktober: Der israelische Bürgermeister von Jerusalem Nir Barkat provoziert mit seinem Besuch des El-Aqsa-Geländes Palästinenser und Jordanier. (JPost)
  6. Oktober: Die israelische Regierung gibt die Planung von mehr als 1.000 neuen Siedlungseinheiten in Ost-Jerusalem bekannt, rund 400 in Har Homa und 600 in Ramat Shlomo. Zudem gibt es Pläne für die Pflasterarbeiten von 12 neuen Siedlerstraßen in der Westbank; Mehrere „Studentendörfer“ und Parkanlagen sind ebenfalls angedacht. (Guardian)
  7. Oktober: Palästinenser werden von israelischen Siedlerbussen in der besetzten Westbank ausgeschlossen. (Haaretz/Maan)

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