Die Methode Regimechange: Von Gaza nach Venezuela

Von Evelyn Hecht-Galinski, 20.03.2019

Wie lange noch werden wir Putschversuche erleben müssen, die von US-Regierungen geplant und ausgeführt werden? Was wir derzeit in Venezuela erleben, macht uns schmerzlich bewusst, dass kein Staat vor den westlichen „Wertevorstellungen“ sicher ist. Schon Ägypten, Syrien, Iran, die Ukraine und aktuell Venezuela und Gaza zeigen uns, wie perfide diese Methode ausgeführt wird. Das Volk muss wegen der Sanktionen hungern, alles Wichtige wird verknappt, und man schürt die Unzufriedenheit auf Regierungen, die „weg“ müssen. Präsident Maduro wehrt sich tapfer gegen diese US-Methode, weil er sein Volk hinter sich weiß. Warum aber wird eine selbsternannte Putsch-Marionette gerade von Deutschland und einem Außenminister unterstützt, der doch „wegen Auschwitz in die Politik“ gegangen ist?

Keine neue deutsche Schuld!

Welche Interessen stecken dahinter? Gerade die deutsche Diplomatie unter „Auschwitzminister“ Maas betreibt doch eine Politik, die langfristig nach Auschwitz führen könnte. Warum müssen wir im Schlepptau der USA an vorderster Front bei deren mehr als durchsichtigen militärischen Aktionen und Regime Change-Putschversuche dabei sein? Was fasziniert den deutschen Außenminister so an Venezuela, der Ukraine, Mali und am „Jüdischen Staat“? Will er tatsächlich alles „wiedergutmachen“, mit einer zerstörerischen Politik, die doch genau das Gegenteil bewirkt, nämlich neue deutsche Schuld mit verantworten? Ich kann nur immer wieder das Lebensmotto meines Vaters, Heinz Galinski, wiederholen und beherzigen: „Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen“. Wenn Deutsche wie der Außenminister Maas oder wie seinerzeit sein Amtsvorgänger, der grüne Josef Fischer das Wort Auschwitz instrumentalisierten, um Kriege zu rechtfertigen, dann finde ich das so ekelhaft und beschämend, dass ich mich als Deutsche dagegen verwahre. Es ist für deutsche Bürger mit jüdischen Wurzeln wie mich nicht hinnehmbar, wenn deutsche Politiker mit dem Wort Auschwitz heute wieder Juden diskriminieren und ihnen die Meinungsfreiheit zu verwehren, wenn es darum geht den „Jüdischen Apartheidstaat“ und seine illegale Besatzungspolitik zu kritisieren…

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