Das gehört uns – und das auch: Israels Siedlungspolitik im Westjordanland

B`Tselem berichtet, März 2021

Zusammenfassung des gemeinsamen Berichts mit Kerem Navot, März 2021

Der Staat Israel erzwingt ein Regime der jüdischen Vorherrschaft im gesamten Gebiet zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer. Die Tatsache, dass das Westjordanland nicht formell annektiert wurde, hält Israel nicht davon ab, es so zu behandeln, als wäre es sein eigenes Territorium, insbesondere wenn es um die massiven Ressourcen geht, die Israel in die Entwicklung von Siedlungen und die Errichtung von Infrastrukturen zur Versorgung ihrer Bewohner investiert. Diese Politik hat die Errichtung von mehr als 280 Siedlungen und Außenposten ermöglicht, die heute von mehr als 440.000 israelischen Bürgern bewohnt werden (ohne Ost-Jerusalem). Dank dieser Politik wurden mehr als zwei Millionen Dunam [1 Dunam = 1.000 Quadratmeter] palästinensisches Land gestohlen, auf offiziellem und inoffiziellem Wege; die Westbank ist von Straßen durchzogen, die die Siedlungen untereinander und mit Israels Hoheitsgebiet westlich der Grünen Linie verbinden; und das Gebiet ist übersät mit israelischen Industriezonen. All dies hat die Geographie der Westbank im Laufe der Jahrzehnte bis zur Unkenntlichkeit verändert.

Dieser Bericht befasst sich mit den finanziellen, rechtlichen und planerischen Mechanismen, die die israelischen Behörden seit mehr als einem halben Jahrhundert anwenden, um die Errichtung und den Ausbau von Siedlungen zu ermöglichen und aufrechtzuerhalten.

Er konzentriert sich auf zwei Schlüsselaspekte…

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