Die medialen Propagandadrohnen

Nahostpolitik

Von Evelyn Hecht- Galinski, 04.04.2018

Mit Abscheu und Trauer verfolge ich die mörderischen Vorgänge in Gaza.

Tatsächlich kann man dem türkischen Präsidenten Erdogan nur zustimmen, wenn er die Vorgänge als das bezeichnet, was sie sind: ein Massaker – und Netanjahu ein Terrorist – sowie Israel ein „Terrorstaat“! Karfreitag [30.03.2018] fiel mit dem ersten Seder-Abend des Pessach-Festes zusammen, ebenso der „Tag des Bodens“, der Tag der Erinnerung an den 30. März 1976, als in Galiläa palästinensische Landbesitzer/Grundstückbesitzer enteignet wurden zugunsten jüdischer Immobilen- und Industrieprojekte. Die palästinensischen Demonstrationen gegen diese Ungerechtigkeit mündeten seinerzeit in ein Massaker mit sechs Toten und hunderten von Verletzten. Die Demonstrationen an diesem Gedenktag sollen der Beginn der Proteste sein, die bis zum 14. Mai andauern sollen, jenem Tag, an dem sich die Gründung des Staates Israel und auch die „Nakba“ zum 70. Mal jähren. An diesem provokanten Tag will auch noch US-Präsident Trump den Umzug der US-amerikanischen Botschaft nach Jerusalem als „Geburtstagsgeschenk“ zelebrieren.

Prinzip eiserne Mauer 

Mehr als 30.000 eingesperrte Palästinenser des von Israel abgeriegelten Gazastreifens sammelten sich am Grenzzaun, um mit friedlichen Protesten auf sich und ihre völlig desolate Lage hinzuweisen. Als sie es wagten sich der Grenze und dem abgeriegelten „militärischen Sperrgebiet“ zu nähern, schossen die „jüdischen Verteidigungssoldaten“ sofort scharf. Die „moralischste“ aller Armeen hatte sich mit Panzern und zusätzlich hunderten von Scharfschützen bewaffnet, um der „Gefahr“ unbewaffneter Demonstranten zu begegnen.

Der israelische Kriegsminister Lieberman, kündigte schon an, sollten die palästinensischen Proteste andauern, werde man sich „verteidigen“. Man folge dem „Prinzip der eisernen Mauer“.

Die israelische Menschenrechtsorganisation B`tselem – der neue deutsche Außenminister Maas unterließ sträflich ein Treffen während seines anbiedernden „Versöhnungsbesuchs“ mit Netanjahu – verurteilte die Vorgehensweise der IDF als nicht hinnehmbares Verbrechen, auf unbewaffnete Demonstranten scharf zu schießen, schließlich sei Gaza keine Kampfzone…

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