Berichterstattung über Nahost: WDR pro Besatzung und Landraub?

Kurzkommentar von Andreas Friedrich, 07.06.2018

In einem Hörfunk- Beitrag vom heutigen Donnerstag hat der WDR mal wieder den Beweise angetreten, das sich dieser öffentlich- rechtliche Sender, unabhängig ob Hörfunk oder TV- Programm, deutlich auf die Seite der Besatzungsmacht Israel stellt.

Hintergrund ist ein Beitrag über diverse Künstler, welche sich der BDS- Kampagne angeschlossen und daher entscheiden haben, vorerst nicht in Israel aufzutreten.

Moderiert wurde dies diesmal seitens „Radio Cosmo“ sinngemäß damit, dass es sich bei der BDS- Kampagne um eine antisemitische und vor allem Israel feindliche Kampagne handelt.

Nun ist im Kontext BDS anzumerken, dass es sich um keine Israel feindliche und/oder antisemitische Kampagne, sondern um eine Kampagne handelt, die sich klar gegen die völkerrechtswidrige Besatzungspolitik sowie den Landraub und Vertreibung von Palästinensern seitens des jüdischen Staates stellt und daher u.a. zum Boykott israelischer Produkte, die in den besetzten Westbank hergestellt und als „Made in Israel“ ausgewiesen werden, aufruft.

Entweder haben die Moderatoren des WDR keine Ahnung, was sie da moderieren, bzw. von sich geben oder aber es wird bewusst Stimmung gemacht.

Und letzteres kennt man ja schon von diversen sog. Talk Shows, insbesondere bei ARD und WDR!