Das Jerusalem Komplott gegen Muslime

Nahostpolitik

Von Evelyn Hecht- Galinski, 01.08.2018

Selten gab es einen so heißen Sommer in Deutschland und niemals zuvor eine Fußballweltmeisterschaft, die als Reaktion auf das schnelle Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft einen Rassismus ungeahnten Ausmaßes zu Tage brachte. Was hätten die deutschen Medien, angeführt von der „Springernden Bild“, eigentlich gemacht, wenn es im quotenschwachen Sommerloch kein Foto von Mesut Özil und dem türkischen Präsidenten Erdogan gegeben hätte?

Rote Karte für den Deutschen Fußballbund 

Während Özils Rücktritt hierzulande als persönliche Beleidigung und Undankbarkeit eines Deutschen mit türkischen Wurzeln gesehen wird, der doch bitte dankbar dafür sein soll, was ihm hier geboten wurde, um zum „Multimillionär“ aufzusteigen. Es gibt inzwischen keinen Politiker, keine Zeitung und keinen Sender, der uns nicht täglich neues Futter über Özil bietet. Er, der die einzig richtige Konsequenz aus dieser unsäglichen Affäre zog und der Nationalmannschaft und dem Deutschen Fußballbund DFB die Rote Karte zeigte und seinen Rücktritt bekannt gab. Schließlich ist er jetzt wieder „der Türke“ und hat seine Schuldigkeit getan und kann gehen! Letztendlich hat doch diese ganze Debatte um ihn nur gezeigt, wie es wirklich um die Integration im DFB steht.

Präsident Grindel, Manager Bierhoff und auch Trainer Löw sollten erkennen, dass ihre Zeit abgelaufen ist und sie Auslaufmodelle sind, die einer neuen Mannschaft nur im Wege stehen und keinen Neuanfang leisten können.

Wenn sich AA-Maas, mehr um das Image Deutschlands sorgt, als um den Zusammenhalt und die Wirkung innerhalb der deutschen Gesellschaft, dann ist das mehr als bedauerlich. Dieser Außenminister, dessen Image dank seiner hofierenden Israel-Reise und seines schneidenden Tons gegenüber Russland und der Türkei mehr als angekratzt ist, lässt immer mehr Zweifel aufkommen, ob er der richtige Mann auf diesem Posten ist und ob seine Politik nicht dem deutschen Image viel mehr schadet.

Das nur zu Einleitung. Nachdem im „Jüdischen Staat“ die „Jerusalemer Rassegesetze“ beschlossen wurden, da schwiegen Außenminister Maas und Kanzlerin Merkel…

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