Israelische Angriffe auf palästinensische Gefangene sind grausam

Israelische Gefängnisbehörden gingen mit brutaler Gewalt gegen palästinensische politische Gefangene, die im Militärgefängnis Ofer in der besetzten Westbank inhaftiert sind, vor. Dabei schossen sie gummibeschichte Stahlkugeln, Blendgranaten und Tränengas in die verschlossenen Zellen.

Unter dieser brutalen Gewalt, die seit dem 21. Januar ganze vier Tage anhielt, leiden auch viele palästinensische Kinder. So wurden diese misshandelt und erniedrigt, etwa wurden scharfe Hunde auf sie gehetzt während sie gezwungen waren stundenlang unter vorgehaltenen Gewehren an der Wand zu stehen. Im Zuge der Gewalt wurden mindestens 150 palästinensische Gefangene verletzt; 25 mussten in einem Krankenhaus ärztlich versorgt werden.

PLO-Exekutivmitglied Dr. Hanan Ashrawi verurteilte die Angriffe als grausam und skrupellos: „Die eskalierende Situation steht im Zusammenhang mit den systematischen Bemühungen der israelischen Regierung, politische Gefangene aus Palästina zu beschimpfen, gegen sie zu hetzen, während zusätzliche Strafmaßnahmen ergriffen werden, um die bedrückenden und illegalen Haftbedingungen zu verschärfen. Rund 6.000 Palästinenser sind in Israel inhaftiert, darunter leiden 700 unter chronischen Erkrankungen und es sind auch 230 Kinder unter ihnen. Ihre grundlegenden Menschenrechte werden systematisch verletzt, einschließlich durch Folter und andere Formen der Misshandlung,“ so Dr. Ashrawi.

Die institutionelle Feindseligkeit und Verdorbenheit gegen palästinensische Gefangene muss enden. Vertragsstaaten der internationalen Menschenrechtsabkommen, einschließlich der Vierten Genfer Konvention sind verpflichtet, weltweit die Achtung der Menschenrechte und den Schutz der Menschen sicherzustellen. Israel wird ermutigt, über dem Gesetz stehend zu handeln und das palästinensische Volk von Normen und Regeln der universell geltenden Menschenrechte auszuschließen…

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