Wenn Israel-Kritik obligatorisch als Antisemitismus kriminalisiert wird

Von Evelyn Hecht-Galinski, 01.05.2019

Wo momentan wieder massiv die mediale Maschinerie der Dämonisierung von Putin und Erdogan in Gang gesetzt wurde, wundert man sich über die Schweigsamkeit gegenüber Netanjahu nach den israelischen Wahlen.

Diese zeigten noch einmal deutlich in erschreckender Weise, dass der „Jüdische Staat“ nicht gewillt ist, die Besatzung Palästinas aufzugeben. Die Besatzer haben sich mit zionistischem Hochmut in diesem jüdischen Apartheidstaat gut eingerichtet. Zumal sie von Seiten der so genannten „Wertegemeinschaft“ auch keinen Druck befürchten müssen, diesen illegalen Zustand zu ändern. Die jüdischen Bürger fühlen sich ethnisch überlegen – nach der ethnischen Säuberung Palästinas.

Westliches Feuer wegen eines russischen Angebots

Während Russland und Präsident Putin für eine angebliche „hybride Kriegsführung“ beschimpft wird, weil er nach der Wahl in der Ukraine einen Erlass unterzeichnete, wonach die Bürger der „Volksrepubliken“ in der Ostukraine russische Pässe ohne die üblichen Vorbedingungen erhalten sollen. Auch denke man darüber nach, ukrainischen Bürgern generell die russische Staatsbürgerschaft anzubieten, unter der Voraussetzung, sie beherrschen die russische Sprache. Schon ging das westliche Feuer los und die EU und die USA kritisierten diesen Vorschlag als Schlag ins Gesicht gegen die „Friedensbemühungen“ in der Ostukraine.

Da fragt man sich schon, welche Friedensbemühungen eigentlich gemeint sind?

Erinnern wir uns an die Milliarden Summen der USA im Vorfeld des Ukraine Aufstands, an die Nato-Osterschleichung, und die Anstrengungen, die Ukraine auf „Nato-Kurs“ und EU-Beitritt zu bringen. Alles das war für Russland ein Affront sondergleichen, der mit der Wiedereingliederung der Krim beantwortet wurde, ein mehr als verständlicher Schritt, der durch ein Volksreferendum bestätigt wurde. Was also liegt näher, als den ukrainischen Bürgern diese Erleichterungen anzubieten? Schließlich steht es jedem frei, darauf einzugehen.

Kein westliches Feuer nach Annektionen des „jüdischen Staates“

Demgegenüber hat der „Jüdische Staat“ den syrischen Golan seit dem „Sechstagekrieg“ 1967 besetzt und seit 1981 annektiert, ohne großes Geschrei von Seiten der „Wertegemeinschaft“. Kein Wunder also, dass der „jüdische Staat“ dieses illegal besetzte syrische Gebiet nun zum ewigen „Eigentum“ des „jüdischen Staates“ erklärte…

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