PLO: Israelische Regierung trägt die Verantwortung für den Tod des Gefangenen Sami Abu Diyak

Nachdem er monatelang schwer krank war, erlag der palästinensische Gefangene Sami Abu Diyak (36) heute in einem israelischen Gefängnis seinem schweren Darmkrebsleiden.

Er litt an Nieren- und Lungenversagen. Diak ist der 222. Gefangene, der in einem israelischen Gefängnis verstirbt.
Sowohl die PLO als auch die palästinensische Regierung machen Israel für seinen Tod verantwortlich, der die Folge von Israels Politik einer Vernachlässigung der medizinischen Versorgung palästinensischer Gefangener ist, heißt es in einer Erklärung des Präsidentenbüros. Hinzu kommen schwere Verletzungen der Menschenrechte und Kriegsverbrechen, einschließlich der Folter.

So warnte das Präsidentenbüro vor dem „langsamen Tod von Gefangenen in israelischen Gefängnissen“ durch die Vernachlässigung ihrer medizinischen Versorgung. Regierungssprecher Ibrahim Melhem forderte im palästinensischen Rundfunk eine „sofortige internationale Intervention“. Er kündigte an, dass sich die palästinensische Regierung an entsprechende internationale Parteien wenden werde, um sicherzustellen, dass die in Israel inhaftierten Gefangenen, insb. die Kranken, entsprechend versorgt werden…

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