Friedenspolitik – Staatlicher Handlungsbedarf: Gewaltverzicht und Abrüstung

Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D., 27.04.2020

Aufklärung im Regierungsmilieu dringend erforderlich – Krieg ächten

Im 20. Jahrhundert hat die Menschheit eine Epoche wahnsinniger Gewalt und Mord erlebt, die sich verheerenderweise in den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhundert fortsetzen kann. Der Krieg ist deshalb nichts neues im 21. Jahrhundert, sondern ein Krieg wie im 20. Jahrhundert und sicherlich noch grausamer mit sämtlichen alten Lasten blutiger mörderischer Kriege dieser Zeit der Extreme. Die heutigen militärischen Mittel sind vernichtend und ausrottend für alles Leben. Sie sind deshalb von einer menschlichen, das Völkerrecht respektierenden Weltgesellschaft zu ächten. Diese Aufklärung im Regierungsmilieu ist dringend erforderlich, um die perverse Ungeheuerlichkeit zu entlarven, den Einsatz von Gewalt als notwendig und sogar als moralisch zu rechtfertigen. Das Gegenteil ist feststellbar der Fall. Eindeutig ist der Krieg oder ein Einsatz militärischer Gewalt mit der Verantwortungsethik unvereinbar. Er ist als höchste menschliche Torheit und Prima Irratio abzulehnen und auszuschließen. „Kein Heiliger Krieg kann jemals ein gerechter Krieg sein. Es gibt eine Regel, die jeder Weltreligion zugrunde liegt, dass wir andere so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen.“

Gewalt kann niemals aus humanitären Gründen gerechtfertigt sein

“Gewalt führt nicht zu dauerhaftem Frieden. Sie löst kein soziales Problem, sie erzeugt nur neue und kompliziertere.” (Martin Luther King anlässlich seiner Ehrung mit dem Friedensnobelpreis)…

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