Maas-los überschätzt

Von Evelyn Hecht-Galinski, 17.06.2020

Angesichts der bevorstehenden Annexion von Teilen des besetzten Westjordanlandes bemüht sich der „Auschwitzminister“ in Israel, nur ja nicht anzuecken und ja nichts falsch zu machen mit seiner zaghaften Kritik am angekündigten Völkerrechtsbruch der Netanjahu-Regierung, die sich nur freuen konnte über diese Dienstbeflissenheit.

Vorsorglich wurden keine Fototermine und keine Pressekonferenzen angesetzt, zu denen er den „Auschwitzminister“ mit seiner Deutschland-Davidstern-Freundschaftsmaske treffen würde, obwohl er sich sicher sein konnte, dass es Deutschland bei zurückhaltender Kritik beließe, und auch im Falle der Annexion weder Sanktionen noch eine Anerkennung des Staats Palästina zu erwarten wäre.

Hat sich das „jüdische Apartheidregime“ jemals an „internationales Recht“ gehalten?

Der „Auschwitzminister“ wagte sich nur mit der Plattitüde, dass eine Annexion nicht mit dem internationalen Recht vereinbar wäre, aus der Deckung. Hat sich denn das jüdische Apartheidregime jemals an „internationales Recht“ gehalten?

Schon bei seinem Antrittsbesuch bei Netanjahu hatte der kleinmütige Außenminister weder die Palästinenser noch den illegalen jüdischen Siedlungsbau angesprochen. Was kann man erwarten von einem Minister, der „wegen Auschwitz“ in die Politik ging? Anstatt sich Auschwitz als Mahnung zu Herzen zu nehmen und gegen jedes Unrecht vorzugehen und zu protestieren, beflügelte es ihn tatsächlich, den „jüdischen Besatzerfreunden“ alles zu verzeihen, ja sie noch zu bestärken in ihrem menschen- und völkerrechtswidrigen Kurs…

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