Warum wird Israel nicht für die Bespitzelung von Journalisten zur Rechenschaft gezogen?

Von Ali Abunimah, 20.07.2021

Spionagesoftware der israelischen Firma NSO Group wurde in weit größerem Umfang als bisher bekannt eingesetzt, um Journalisten und Menschenrechtsaktivisten auf der ganzen Welt ins Visier zu nehmen. Dies wirft die Frage auf, warum Israel, der staatliche Akteur, ohne den die NSO Group nicht existieren würde und nicht operieren könnte, nicht zur Rechenschaft gezogen wird.

Das Ausmaß der Spionage ist dank einer groß angelegten Untersuchung ans Licht gekommen, die von dem globalen Berichterstattungskonsortium Forbidden Stories und der Menschenrechtsgruppe Amnesty International angeführt wurde. “Ein beispielloses Leck von mehr als 50.000 Telefonnummern, die von den Kunden der israelischen Firma NSO Group zur Überwachung ausgewählt wurden, zeigt, wie diese Technologie seit Jahren systematisch missbraucht wurde”, so Forbidden Stories.

Die Spyware mit dem Namen Pegasus kann aus der Ferne auf dem Smartphone einer Zielperson installiert werden, ohne dass diese eine Aktion wie das Anklicken eines Links oder das Beantworten eines Anrufs ausführen muss. “Einmal installiert, erlaubt es den Kunden, die vollständige Kontrolle über das Gerät zu übernehmen, einschließlich des Zugriffs auf Nachrichten von verschlüsselten Messaging-Apps wie WhatsApp und Signal und des Einschaltens des Mikrofons und der Kamera”, so Forbidden Stories…

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