Corona verschleiert rassistisch-zionistische Besatzungspolitik und ihre Folgen

Von Evelyn Hecht-Galinski, 08.04.2020

Wenn sich am Abend des 8. April Juden im „jüdischen Staat“ und weltweit an den festlich gedeckten Seder-Tisch setzen, um das beginnende Pessach-Fest zu feiern, wird das Haus wie vorgeschrieben von Brotresten befreit sein, währenddessen die Palästinenser weiter in der „Sklaverei“ der jüdischen Besatzung ausharren müssen.

Der Sinn dieses Festes spiegelt auffallend genau den traurigen und verzweifelten Zustand, in dem sich das palästinensische Volk nun schon seit Jahrzehnten befindet, vergessen von der so genannten „westlichen Wertegemeinschaft“ und hofft auf seine Befreiung aus dieser Knechtschaft.

Recht auf ein „Groß-Israel

Während die Juden an den biblischen Mythos vom „Auszug aus Ägypten“ erinnern, wiederholen jüdische Politiker wie Netanjahu beständig den Mythos, dass Juden seit 4000 Jahren in Israel lebten, um so ihr “Recht“ auf ein „Groß-Israel“ für das, ebenfalls ein Mythos, „jüdische Volk“, zu begründen.

Diesem Ziel der ewigen Judaisierung kam das zionistische Regime dank der US-Regierung unter Trump immer näher. Wie verlautete haben sich auch Ministerpräsident Netanjahu und Gantz darauf geeinigt, dem Vorschlag zur Annexion des Westjordanlandes zuzustimmen, da nach dem Ende des Pessachfestes am nächsten Donnerstag das Abkommen für die Einheitsregierung bevorsteht.

Die Staatengemeinschaft ließ dieses Unrecht zu und vergaß die Palästinenser und überließ sie ihrem Schicksal. In Zeiten des Covid-19-Virus, der weder vor Landesgrenzen halt macht noch ethnische Unterschiede berücksichtigt, leben die Besetzten und Eingeschlossen in Palästina und speziell im abgeriegelten Gaza-Streifen in unvorstellbaren Zuständen…

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